Hundesport Dogdancing
Hundeschule Ennstal
ÖKVÖRV

Dogdancing ist eine Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Beim Dogdancing vollführen Hund und Mensch zu musikalischer Begleitung rhythmische Bewegungen.


Die Sportart stammt vom Obedience ab und basiert wie dieses auf grundlegendem Hundegehorsam und stellt hohe Anforderungen an Mensch und Tier. Dogdancing vereint Elemente des Obedience – wie sehr aufmerksames „Bei-Fuß-Gehen“ – mit speziellen Kunststücken zu einer tänzerischen, musikalisch präsentierten Choreographie. Typische Kunststücke sind beispielsweise Beinslalom, Rückwärts gehen, Seitengänge, Drehungen, Pfotenarbeit, Sprünge über oder durch die Arme des Hundeführers, zwischen den Beinen laufen, Männchen machen und Polonaise. Der Hund wird durch kleinste Körpersignale und verbale Kommandos gelenkt. Da Dogdancing sich als Alternative zu den Obedience-Wettbewerben, die vorgegebene Bewegungselemente zusammenfassen, entwickelt hat, ist im Englischen dafür die Bezeichnung Freestyle (freier Stil) üblich.
Dogdancing beinhaltet Aspekte des menschlichen Tanzes (Rhythmik, Synchronität der Bewegungen, fließende Richtungswechsel) und schließt Elemente ein, die dem Dressurreiten entlehnt sind wie Traversalen oder spanischer Tritt. Die Tanzfiguren werden vom Mensch-Hund-Team im Rhythmus der Musik teils gegeneinander, teils auf Distanz getanzt.

 

 

 

Reglement - Allgemeine Bestimmungen

Jeder Hund, egal ob Mischling oder Rassehund darf an Dogdance-Wettkämpfen teilnehmen, welche nach diesem Reglement ausgerichtet werden.


Jeder Hund, egal ob Mischling oder Rassehund kann (national sowie international) Titel gewinnen.


Es ist weder für die Organisation noch für eine Teilnahme an einem Turnier eine Vereins- oder eine Verbandszugehörigkeit nötig.


Eine Mitgliedschaft im Verein Dogdance International e.V. ist freiwillig.


Genauso darf jeder Mensch egal welchen Alters an den Turnieren teilnehmen, dies gilt auch für Menschen mit einer Behinderung!


Ziel einer Dogdance Vorführung ist, die Fähigkeiten und Talente des Teams und noch wichtiger die des Hundes bestmöglich und auf eine positive Art zu präsentieren!


Jeder Hund und jeder Mensch können ein Dogdance Team bilden und ihre Tänze zusammen präsentieren!


Der Fokus der Präsentation liegt immer auf dem Hund und hebt dessen Qualitäten hervor!


Ein fairer und freundlicher Umgang mit dem Hund ist selbstverständlich.


Der Hundeführer ist zu jedem Zeitpunkt für seinen Hund verantwortlich.


In allen Klassen wird darauf geachtet, dass die Elemente weder die Gesundheit noch das psychische Wohlbefinden des Hundes beeinträchtigen.


Auf dem Gelände der Veranstaltung werden die folgenden Starkzwangmittel (Stachel-, Zug-, Elektrohalsbänder o.ä.) nicht geduldet, ebenso wenig wie unfaire Behandlung des Hundes. Beides führt zu Platzverweis!


Der Hund kann an der Leine und am Halsband/ Geschirr/ Halti in den Ring geführt werden, diese müssen jedoch vor Beginn des Tanzes entfernt werden.


Leicht dekorierte Halsbänder sind gestattet, Geschirre und Kopfhalfter (Halti, Gentle Leader, o.ä.) sowie jegliche weitere Dekorationen und Trainingsutensilien müssen vor dem Tanz entfernt und ausserhalb des Ringes deponiert werden.


Es sind keine weiteren Dekorationen oder Kostümierungen des Hundes gestattet!


Der Mensch soll sich angemessen kleiden. Ein dem Konzept angepasstes Kostüm kann der Darstellung des Themas helfen.


Das Kostüm sollte aber nie vom Hund ablenken oder ihn bei seiner Arbeit beeinträchtigen.


Hunde können mit Maulkorb starten, wenn dies der Halter aus gebotener Vorsicht wünscht. Hunde, die der Maulkorbpflicht aus gesetzlichen Gründen unterliegen müssen mit Maulkorb starten.

 

 


Turniere


Stufen und Klassen
Es gibt Dogdancing-Turniere in unterschiedlichem Rahmen, bis hin zu internationalen Turnieren. Grundsätzlich wird bei Turnieren unterschieden zwischen Funklassen und offiziellen Klassen]. Während in den Funklassen keine Punktbewertung und kein Vergleich der Teams durch die Richter erfolgt, werden die Teams in den offiziellen Klassen durch einen Richter bewertet anhand ihrer erreichten Punktzahlen platziert. In den offiziellen Klassen sind keine Hilfsmittel zur Verstärkung wie Futter, Klicker oder Spielzeug zulässig. Eine Bewertung in offiziellen Klassen erfolgt, sobald ein Starter für diese Klassen gemeldet hat.

 

Funklassen werden vom Veranstalter vorgegeben, mögliche Funklassen sind:

• Beginner
• Open
• Senioren
• Handicap
• Trio
• Quartett
• Gruppen
• Lucky Dip - Beim Lucky Dip wird die Musik für jedes Team bei der Startnummernausgabe ausgelost und die Vorführung besteht im Wesentlichen aus Elementen der Improvisation.

 

Die offizielle Klassen sind:
• Klasse 1
• Klasse 2
• Klasse 3
• Klasse Senioren und Handicap
• Trio
• Quartett
• Klasse Junioren

 

 


Bewertung
Es gibt ein Schema zur Bewertung der Vorführung, das im Regelwerk festgelegt ist. Die Maximalpunktzahl beträgt 200 Punkte. Diese teilen sich auf in eine artistische und eine technische Note und setzen sich wie folgt zusammen:

 

Artistische Note (maximal 100 Punkte):
• Teamwork (Ausstrahlung Mensch, Ausstrahlung & Motivation Hund, Zusammenarbeit)
• Dynamik (Tänzerischer Ausdruck, Rhythmik, musikalische Interpretation)
• Konzept (Musikwahl, Idee, Umsetzung)
• Choreographie (Aufbau, Struktur, Ringausnutzung, Balance, Positionierung)


Technische Note (maximal 100 Punkte):
• Fluss (Fluss, Übergang, Kombinationen)
• Ausführung (Genauigkeit, Signalgebung, Konstanz)
• Inhalt (Elemente & Kombinationen, Tricks & Bewegungen, Variation)
• Schwierigkeitsgrad (Elemente, Kombinationen, Interaktion)

 

 

Quelle: www.wikipedia.de

Adresse

Hundeschule Ennstal
ÖRV Liezen
Döllacher Straße 57
8940 Liezen, Österreich

Beratung & Info

Montag - Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr
Tel.: +43 664 872 8911

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