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Geschrieben von: Administrator   

Hunde "Seelen-Therapeuten"
Hunde haben einen positiven Effekt auf die Psyche und die Gesundheit des Menschen. Sie sind Seelentröster, ... geben emotionale Nähe, Wärme und Anerkennung allein das Streicheln eines Tieres löst bei den meisten Menschen positive Gefühle aus.

 

Ein Tier zu streicheln – das entspannt und macht ruhig. Stress, Anspannung und Alltagshektik verschwinden. Ein Tier im Haus wirkt sich auf die meisten Menschen positiv aus.
Von anderen geliebt, geachtet und akzeptiert zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis. In der Beziehung zu anderen Menschen wird Liebe und Akzeptanz jedoch häufig genug von Bedingungen abhängig gemacht. Wer Leistung zeigt, wer es im Leben weit bringt, wer reich ist oder zumindest schön und schlank, der wird gesellschaftlich geachtet.
Anders bei Tieren: Tiere lieben ihren Besitzer bedingungslos und völlig unabhängig von Äußerlichkeiten wie Reichtum, Schönheit oder gesellschaftlichem Status. Sie geben Herrchen oder Frauchen das Gefühl, gebraucht zu werden. Tiere sind immer da. Sie bewerten nicht und achten ihren Besitzer mit all seinen Fehlern, seinen Beeinträchtigungen, seinen Gebrechen.
Deshalb tun Tiere einsamen, alten oder depressiven Menschen besonders gut. Tiere zu füttern und zu pflegen, mit ihnen zusammen zu sein und sie zu streicheln – das ist eine Aufgabe, die Menschen erfüllen kann. Sie gibt Halt und stiftet Lebenssinn.


Das Leben mit Tieren gliedert den Tag. Vor allem für Singles oder Menschen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, bringt das große Vorteile. Ein Haustier muss versorgt, gefüttert, gepflegt werden. Hunde brauchen den täglichen Ausgang und ihre Streicheleinheiten. Diese in gleichen Abständen immer wiederkehrenden Pflichten füllen den Tag aus. Wer allein lebt, kommt nach der Arbeit nicht in eine leere Wohnung, sondern wird mit einem freudigen Bellen oder Winseln begrüßt. Gleichzeitig eröffnet sich die Möglichkeit von Kontakten und Gesprächen mit gleichgesinnten Menschen.
Kinder profitieren ganz besonders von Haustieren. Sie können mit den Tieren spielen und Zärtlichkeiten austauschen. Haustiere hören geduldig zu. Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen und können spielerisch selbst die "Elternrolle" üben.


In wissenschaftlichen Studien ist die positive Wirkung von Haustieren auf die Gesundheit des Menschen nachgewiesen worden:
• Herzinfarkt-Patienten mit Haustier leben länger und gesunden besser als solche ohne Haustier.
• Das Streicheln eines vertrauten Tieres senkt den Blutdruck und stabilisiert den Kreislauf.
• Demente, alte Menschen, die in betreuten Wohngruppen mit Haustieren leben, sind geistig fitter und weniger depressiv. Sie haben mehr Interesse an sozialen Kontakten und sind insgesamt mit ihrem Leben zufriedener, als die Vergleichsgruppe ohne Tiere.


In den USA werden Tiere seit über zwanzig Jahren erfolgreich in der Therapie eingesetzt. Klar ist jedoch: Tiere haben ein feines Gespür für seelische Nöte und körperliche Gebrechen der Menschen. Richtig eingesetzt wirken sie oft Wunder.
Auch bei uns werden immer häufiger in Alten- und Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen und psychiatrischen Fachkrankenhäusern Tiere gehalten und bewusst eingesetzt. Das Ziel: Den Teufelskreis von Einsamkeit, Isolation und Traurigkeit durchbrechen! In vielen Fällen funktioniert das erstaunlich gut: Die Tiere zaubern das Lächeln in das Gesicht der Seniorinnen und Senioren zurück. Sie aktivieren die Menschen, regen sie zu Gesprächen an und geben Ihnen die Lust am Leben zurück. Haustiere können helfen, sich in der oft eintönigen Heimatmosphäre eines Altenpflegeheimes ein bisschen heimisch zu fühlen. Wenn Hunde und Katzen wie selbstverständlich über die Flure und in die Zimmer laufen, regen sie zum Spielen an und manchmal auch dazu, einfach laut loszulachen.
Manchen Kliniken ist es nicht möglich, Tiere zu halten. Ab und zu werden Besuchsprogramme für Heimtiere durchgeführt. Freiwillige bringen regelmäßig ihre Tiere mit, um den kranken und bettlägerigen Menschen eine Freude zu machen.


Und manchmal passiert dabei Erstaunliches: Menschen, die sich kaum noch an Vergangenes erinnern können, erzählen plötzlich von ihren eigenen Erlebnissen mit Tieren. Geistig Verwirrte beginnen in Anwesenheit eines Hundes klar und deutlich zu sprechen. Alte Menschen, die sich bereits völlig in sich selbst zurückgezogen hatten, lächeln beim Anblick einer mitgebrachten Katze.
Diese Phänomene mögen Zufall sein.

 

Doch eins ist klar: Tiere tun ganz vielen von uns gut und manchmal helfen sie uns auch dabei gesund zu bleiben.

 

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